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Marc Carrera

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© Marc Carrera

Marc Carrera studierte Philosophie an der Universität Barcelona. Währenddessen engagierte er sich in unterschiedlichen politischen Kunst-/Protest-/Aktionsgruppen der der Stadt und fing an Physical Theatre, zeitgenössischen Tanz und Butoh zu trainieren. Er nahm an einem dreijährigen transdisziplinären Theaterkurs teil, geleitet von Derek Fenix, Samuel Núñez & Shaday Larios. Kurz danach war Marc Gründungsmitglied von zwei Theaterkompanien: La Quadra Màgica von Pep Riera – politisches/satirisches Theater –, und Microscopía Teatro von Shaday Larios – Objekt-/visual/experimentelles Theater. Er gründete ebenso die electro-pop-art-band Zink Tank. Zusammen mit Pep Riera, eröffnete er für 8 Monate den Espai Navæ, einen Fabrikraum als Raum für darstellende Künste (Performing Arts). Kurz nach dessen Schließung traf er die Entscheidung Barcelona zu verlassen und zog nach Berlin, um Samuel Núñez im Aufbau des Tatwerks zu unterstützen. Er war aktives Mitglied im Tatwerk Ensemble und entwickelte eigene kleine Stücke. Außerdem kollaborierte er als Performer, Tänzer und Schauspieler in anderen Projekten. Er war zwei Jahre lang Mitglied des Teams der Theaterkapelle – sowohl als Schauspieler, als auch als Grafikdesigner. Von 2012 – 2014 übernahm er die Leitung des Tatwerk Berlin, entwickelte eine Kursstruktur und ein Residency Programm für den Ort und veranstaltete regelmäßige Showings und Aufführungen. Dadurch verwandelte er das Theaterstudio in einen Ort für Theater, Tanz und Performance mit künstlerischer Leitung. 2013 wurde sein Tanztheater Stück Tanz Europe Express: der Tanz der Nichttänzer mit dem Jury Prize des 100 Grad Festival Berlin in den Sophiensælen ausgezeichnet. 2017 gibt es eine Wiederaufnahme des Stücks beim Hauptsache Frei Festival in Hamburg. 2017 hat er das Masterstudium Performance Studies an der Universität Hamburg abgeschlossen. Er verfolgt einen stark physischen und choreografischen Ansatz, der das politische und diskursive Potential des performativen Körpers auf der Bühne in den Vordergrund rückt.

 

Im TATWERK | PERFORMATIVE FORSCHUNG:

PHYSICAL THEATRE